Hochzeitsserie Teil 1 – Das perfekte Hochzeitsmenü

Im Spätsommer 2020 hatten wir das große Glück, eine kleine Hochzeit mit all unseren Lieben feiern zu können. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass dies nicht nur grundsätzlich, sondern vor allem in Zeiten einer Jahrhundertpandemie wahnsinnig herausfordernd ist. Mit dieser kleinen Serie an Beiträgen möchten wir Euch in die Welt unserer Hochzeit entführen und all denjenigen ein wenig Mut machen und Inspiration bieten, die eine Hochzeit planen.

In dieser Hochzeitsserie geben wir Euch Tipps, wie Ihr schöne Einladungskarten und Hochzeitsdeko selbst gestalten könnt, berichten Euch, worauf es uns bei der Wahl unserer Hochzeitsoutfits ankam und geben Euch einen kleinen Einblick in unsere wunderschöne Hochzeitslocation. Zusätzlich möchten wir unsere Sorgen, aber auch unsere Ideen und kreativen Lösungen zur Gestaltung einer vorsichtigen, pandemiegerechten, aber dennoch unvergesslich schönen Hochzeit mit Euch teilen. Beginnen wollen wir aber mit dem, was uns besonders wichtig ist – und das habt Ihr Euch bestimmt schon gedacht: dem Essen.

Heiraten in Zeiten von Corona

Damit Ihr etwas besser einordnen könnt, wie wir unsere Hochzeit gefeiert haben, folgen hier zunächst ein paar Worte zur Location. Da Locations immer etwas sehr Persönliches sind, möchten wir Euch an dieser Stelle aber keine Tipps zur Wahl der Location geben.
Geheiratet haben wir im wunderschönen Marburg und für uns war relativ schnell klar, dass wir nicht im Rhein-Main Gebiet feiern möchten. Zwar gibt es hier unzählige und wirklich auch wunderschöne Locations, aber nichts verband uns so richtig mit den Orten, die wir besichtigt haben. Ganz anders war bzw. ist das mit Marburg. Carina hat hier ihr Medizinstudium begonnen und Jan-Erik kennt Marburg als Transittourist ebenfalls sehr gut – zumindest die Autobahn. Nach relativ kurzem Überlegen, aber dennoch aus voller Überzeugung haben wir uns für das Restaurant Bückingsgarten und damit für das Vila Vita Hotel Rosenpark entschieden. So viel können wir an dieser Stelle schon einmal vorweg nehmen: Es war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens. Wir wurden während unserer gesamten Planung und am Tag unserer Hochzeit sehr professionell, zuverlässig und gleichzeitig sehr liebevoll und herzlich betreut. Für jedes Problemchen und für jede Frage gab es eine Lösung und man gab sich sehr große Mühe, all unseren Wünschen nachzukommen. Dies gilt sowohl für die Betreuung im Hotel als auch im Restaurant, wo das Hochzeitsessen und die Feier stattfanden.

Worauf achten beim Essen?

Essen ist wichtig. Egal, ob man jetzt ein Foodie ist – so wie wir – oder Essen eher zu den weniger wichtigen Dingen für Euch zählt. Essen beeinflusst die Stimmung und das Wohlbefinden der Gäste auf einer Hochzeit maßgeblich. Natürlich ist es etwas sehr Individuelles und es sollte in erster Linie um das Hochzeitspaar gehen. Dennoch sollte man dabei auch seine Gäste nicht vergessen und darauf achten, dass für jede*n etwas dabei ist (auch für Kinder). Dabei muss es nicht immer ein riesiges Buffet mit einer großen Auswahl an unterschiedlichsten und exotischen Speisen sein. Wenn die Qualität stimmt, tut es auch eine kleine Auswahl an Gerichten. Hier sind einige Dinge, die uns bei der Auswahl unseres Menüs wichtig waren. Vielleicht sind sie ja auch für Euch hilfreich:

  • Zunächst ein paar Worte zu den Dienstleistern: Wenn es sich für Euch anbietet, können wir Euch nur empfehlen, alles aus einer Hand zu bestellen und organisieren zu lassen. Die Feier in einem Hotel mit dazugehörigem Restaurant hatte den Vorteil, dass das Essen jederzeit frisch und heiß auf den Tisch kam und man sofort nachbestellen konnte, wenn etwas gefehlt hat. Ebenso erleichtert es die Abläufe am Hochzeitstag, wenn alles aus einer Hand kommt, da die Dienstleister sich so besser aufeinander abstimmen können. Das ist gerade in Zeiten von Corona sehr viel Wert, da sich hier häufig die Regelungen und somit auch das Konzept der Hochzeit verändern und man dann nicht alle Dienstleister einzeln kontaktieren muss.
  • Ebenso hilfreich ist es, geschultes Personal in der Location zu haben, das die Gäste und das Brautpaar bedient. Dies erleichtert den Ablauf der Hochzeit und die Bedienung der Gäste und das Brautpaar kann sich entspannen und muss sich nicht selbst um die einzelnen Abläufe kümmern.
  • Bei vielen Anbietern kann man in Bezug auf das Essen zwischen dem klassischen Buffet, einem Menu oder einer Kombination aus beidem – dem Tischmenu – wählen. Beim Buffet kann sich jeder Gast selbst die Speisen nehmen, bei einem Menu sind diese meist vorausgewählt und werden am Tisch serviert und beim Tischbuffet werden alle Gerichte – wie zu Hause – in der Mitte des Tischs platziert und jeder kann sich so viel nehmen, wie er*sie möchte. Für uns persönlich war das Tischbuffet die beste Entscheidung, denn man vermeidet lange Schlangen am Buffet und damit Unruhe im Raum. Gleichzeitig bietet man seinen Gästen eine größere Auswahl an Speisen als bei einem klassischen Menu an. Nicht zuletzt kommt man auch über das auf dem Tisch stehende Essen schön ins Gespräch miteinander.
  • Bei der Auswahl des Essens würden wir empfehlen, ein Fleischgericht, ein Fischgericht und ein vegetarisches Gericht auf den Menüplan zu setzen. Hier kann man dann weitere Schwerpunkte setzen, je nachdem, was man selbst gerne isst und welche Speisen und Beilagen das Restaurant oder Eure Location anbietet. Bei den Speisen selbst empfiehlt es sich einen Mix aus etwas zu nehmen, was viele kennen oder mögen – wie z.B. Wiener Schnitzel, gebratenes Gemüse, Schokoküchlein und Vanilleeis – sowie Speisen, die etwas besonders sind – wie z.B. Gemüsesticks im Tempuramantel oder Flanksteak.
  • Nicht zu vergessen sind die Getränke. Diese sollten in erster Linie zur Auswahl der Speisen passen. Dennoch kann man eigentlich wenig falsch machen, wenn man einen trockenen Rotwein (Merlot, Primitivo), einen trockenen oder halbtrockenen Weißwein (Weißburgunder, Grauburgunder) und ggf. einen Roséwein auf der Getränkekarte hat. Darüber hinaus sind eine kleine Bierauswahl (auch alkoholfreie Biere nicht vergessen), Softgetränke und Wasser sowie Säfte für die Kinder und einen Aperitifcocktail ebenfalls empfehlenswert. Hier bieten sich die Klassiker Aperol oder Hugo sowie Secco an.
  • Bei der Zusammenstellung der Getränkekarte orientiert Euch am besten an der Karte Eurer Location, sofern hier eine vorliegt. In Absprache mit dem Anbieter kann es möglich sein, nur eine kleine Auswahl der Getränke zu wählen und individuell zusammenzustellen.
  • Da sich eine Hochzeit meist über den gesamten Tag verteilt, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Gäste während des gesamten Tages etwas leckeres zu Essen angeboten bekommen und gleichzeitig genügend zeitliche Abstände zwischen den Mahlzeiten liegen. Empfehlenswert ist es am Abend, Pausen zwischen den einzelnen Gängen anzubieten, die Hochzeitstorte nicht zu spät am Abend zu servieren und gleichzeitig eine herzhafte Alternative für diejenigen anzubieten, die keine Hochzeitstorte essen möchten.

Unser Menü als Beispiel

Nun fragt Ihr Euch bestimmt, was es an unserer Hochzeit zu Essen gab, oder? Gerne stellen wir Euch zum Abschluss unser Tischbuffet vor:

Wir hoffen, Euch haben unsere Ausführungen zum Thema Hochzeitsessen gefallen und Ihr konntet den ein oder anderen Tipp für Euch mitnehmen. In unserem nächsten Teil der Hochzeitsserie geht es um die Auswahl unserer Outfits und wir verraten Euch, worauf wir hier besonders Wert gelegt haben.

Habt einen schönen Tag und schaut gerne wieder bei uns vorbei.

Eure Carina und Euer Jan-Erik

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