Selbstgebackenes Zwiebelbrot

Wir lieben Brot! Es geht doch nichts über ein frisches, noch warmes und selbstgebackenes Brot, oder? Zugegeben, vor zwei Jahren hätte ich dem noch nicht zugestimmt, denn meine Versuche, ein leckeres Brot zu backen, waren eher so semi-zufriedenstellend. Entweder waren die Brote geschmacklich etwas fad, zu trocken, zu hefig oder einfach zu flach, da die Brote im Ofen nicht aufgegangen sind. Durch einen guten Freund von uns bin ich dann auf den Brotexperten Lutz Geißler (unbeauftragte Werbung) gestoßen, der inzwischen eine Vielzahl an Büchern und auch Videos zum Thema ‘Brotbacken’ veröffentlich hat. Ich habe mir zwei seiner Bücher angeschafft und habe hier erst einmal gelernt, dass ich so ziemlich alles, was man beim Brotbacken falsch machen kann, falsch gemacht habe.

Was gilt es beim Brotbacken zu beachten?

Beim Backen meiner bisherigen Brote habe ich beispielsweise nicht darauf geachtet, den Teig lange genug zu kneten (10 Minuten können ohne Küchenmaschine auch wirklich anstrengend sein). Auch die Gehzeit habe ich nicht immer genau beachtet und oftmals zu viel Hefe verwendet. Hierdurch konnte der Teig zum einen nicht richtig aufgehen und schmeckte zweitens zu sehr nach Hefe. Ebenso war mir bis dato nicht bewusst, dass es eine bestimmte Falttechnik braucht und man das Brot entweder in einem gusseisernen Topf backt oder aber die Technik des Schwadens anwendet, um ein perfektes Brot zu backen. Hierdurch wird das Brot außen schön knusprig.

Ein leckeres Brot ganz einfach backen

Natürlich kann man das Brotbacken richtig zelebrieren und daraus eine eigene Wissenschaft machen. Ich muss sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, mich in die Technik des Brotbackens einzulesen und die Tipps von Lutz Geißler auszuprobieren. Wer es jedoch eher einfach und weniger aufwendig mag, kann ebenfalls ganz leicht ein leckeres, aromatisches Brot backen, dass innen schön soft und außen kross ist. Das Einzige, was Ihr hierfür benötigt ist ein gusseiserner Topf und eine Küchenmaschine, mit welcher Ihr den Teig schön lange kneten könnt. Der Grundteig für dieses Brot ist super simpel und Ihr könnt diesen zusätzlich mit Gewürzen, Kräutern, getrockneten Tomaten oder aber Röstzwiebeln verkneten. Dies gibt dem Brot ein noch intensiveres Aroma.

Habt ihr nun Lust auf ein selbstgebackenes Brot? Backt Ihr Eure Brote selbst und welche Brote esst Ihr am liebsten?

Selbstgebackenes Zwiebelbrot

Schwierigkeit: Easy
Servings

1

Brot
Prep time

15

Minuten
Cooking time

1

Stunde 
Resting Time

1

Stunde 
Total time

2

Stunden 

15

Minuten

Ingredients

  • 250g Dinkelmehl Typ 630

  • 300g Weizenmehl Typ 550

  • 10g frische Hefe

  • 250 ml lauwarmes Wasser

  • 1 TL Honig

  • 8g Salz

  • 1 EL weißen Balsamicoessig

  • optional: 75g Röstzwiebeln

Directions

  • Zuerst die Hefe mit dem Honig im Wasser auflösen.
  • Mehl, Salz, Zwiebeln und Essig in eine Schüssel geben und das Hefewasser hinzufügen. Alles für 10 Minuten mit dem Knethaken der Küchenmaschine kneten.
  • Das Brot zugedeckt für 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Nun den gusseisernen Topf bei 200° Ober-/Unterhitze aufheizen und das Brot hineingeben, sobald der Ofen vorgeheizt ist.
  • Den Deckel auf den Topf geben und für 50-60 Minuten goldgelb backen.

3 Comments

  1. Hmmm, das klingt super lecker…das werde ich probieren…

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