Sushi selber machen

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Wir probieren gerne neue Sachen aus und sind ständig auf der Suche nach Gerichten, die wir bisher noch nicht zubereitet haben. Dabei lassen wir uns gerne von Gerichten inspirieren, die wir in Restaurants gegessen haben. Manchmal kommt es jedoch auch vor, dass uns bei einem Streifzug durch den Supermarkt spontan eine Idee für ein Gericht kommt. So war es auch diesmal. Eigentlich wollte ich nur die letzten Zutaten für unser Silvesterraclette besorgen und lief durch die Feinkost- und Konservenabteilung auf der Suche nach Mixed-Pickles. Hierbei blieb ich vor den asiatischen Lebensmitteln stehen und so kam es, dass mir Noriblätter und Sushi-Ingwer ins Auge sprangen.

Sushi selber machen – Wie geht das?

Sushi wollten wir schon seit Ewigkeiten einmal selber machen, haben uns bisher aber noch nicht so wirklich herangetraut. Diesmal dachte ich mir aber “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt” und so landeten die Noriblätter, Sushi-Ingwer, Wasabipaste, Bambusmatten und Sushireis neben frischem Gemüse, Thunfisch und Lachs in meinem Einkaufswagen (die Mixed-Pickles für unser Raclette habe ich dann natürlich vergessen).

Zu Hause angekommen, wollte ich nichts dem Zufall überlassen und habe mich erst einmal schlau gemacht, wie man Sushi richtig zubereitet, denn sicherlich kann man hier einiges falsch machen. Meine Recherche war eigentlich recht zufriedenstellend und so machten wir uns gemeinsam zunächst an die Zubereitung des Sushireises. Wichtig ist hier, dass man den Reis zunächst gründlich durchspült, um die Stärke herauszuwaschen. Anschließend muss der Reis nur kurz aufkochen und dann im Topf quellen, bis er gar ist. Für den Geschmack ist es weiterhin wichtig, dass man den Reis nach dem Kochen mit einer Reisessig Mischung vermengt. Diese besteht aus Reisessig, Zucker und Salz und gibt es entweder in gut sortierten Supermärkten bereits fertig zu kaufen oder aber man stellt sie – so wie wir – ganz leicht selbst her.

Nach dem Quellen und dem Vermengen mit der Essigmischung muss der Reis in einer separaten Schüssel abkühlen. Damit er nicht austrocknet, haben wir ihn mit einem feuchten Tuch abgedeckt. Das hat wunderbar funktioniert. Etwas kniffliger wird es beim Rollen und Befüllen der Noriblätter, aber mit einem Video als Hilfe (diese gibt es zahlreich auf Youtube) klappt auch das.

Befüllen könnt Ihr die Sushirollen mit allem, was Euer Herz (bzw. Euer Magen) begehrt. Sogar süße Sushi sind denkbar. Wir haben uns erst einmal für vegetarische Sushi mit Paprika, Gurke und Kresse entschieden sowie für Sushi mit Fisch. Hierfür haben wir Lachs, Thunfisch und Garnelen verwendet. Das Ergebnis war wirklich total lecker und wir waren überrascht, wie leicht es ist, Sushi selbst herzustellen. Das war auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass wir Sushi selbstgemacht haben.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr schon einmal Sushi selber gemacht? Mögt Ihr Sushi?

Wenn Ihr das Ganze auch einmal ausprobieren möchtet, haben wir hier das Rezept für Euch. Wir wünschen Euch einen guten Appetit.

Selbstgemachtes Sushi

Gang: MainKüche: AsianSchwierigkeit: Medium
Servings

2

servings
Prep time

30

Minuten

Ingredients

  • 180 – 200g Sushireis

  • 100ml Reisessig

  • 1 TL Salz

  • 2 EL Zucker

  • ca. 5 Noriblätter

  • Bambusmatte

  • Wasabi

  • Sushi-Ingwer

  • Gemüse nach Belieben (z.B. Gurke, Paprika, Karotte, Avocado etc.)

  • Lachs (Sushiqualität)

  • Thunfisch aus der Dose (im eigenen Saft)

  • Garnelen

Directions

  • Zunächst den Sushireis in einem Sieb gründlich waschen bis das Wasser klar wird.
  • Nun den Reis in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser einmal aufkochen lassen (ca. 400ml).
  • Nun den Herd auf die niedrigste Stufe schalten und ca. 10-15 Minuten quellen lassen.
  • ährenddessen die Tunke aus Reisessig, Salz und Zucker herstellen. Die Zutaten hierfür in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen, damit sich Zucker und Salz besser auflösen und abkühlen lassen.
  • Den Reis anschließend in eine Schüssel umfüllen, und mit der Tunke vermengen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und abkühlen lassen.
  • Nun die Noriblätter mit der rauhen Seite nach oben auf die Bambusmatte legen, den Reis dünn auf die Noriblätter drücken und hierbei oben und unten etwa 2cm Platz lassen.
  • Nun in die Mitte die Zutaten der Füllung geben und vorsichtig aufrollen. Hierbei immer wieder über die Matte streichen, sodass nichts rausrutscht und schön fest wird.
  • Anschließend die Rollen mit der Schnittkante nach unten auf ein Brett legen und die nächsten Rollen zubereiten.
  • Zum Schluss die Rollen in kleine Streifen schneiden, sodass die typischen Sushihappen entstehen.
  • Mit Sojasoße, Ingwer und Wasabi genießen.

Notes

  • Eure Sushimatte bleibt sauber, wenn Ihr sie vorher in Frischhaltefolie einwickelt.

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