Sweet Sunday: Käsekuchen mit Spekulatius

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Vielleicht haben viele von Euch nach der Schlemmerei an den Feiertagen erst einmal genug von Kuchen, Plätzchen und Co. und das können wir sehr gut verstehen. Auch wir haben die Feiertage in vollen Zügen genossen und so gut wie keine Süßigkeit ausgelassen. Damit sich die angefutterten Speckröllchen jedoch nicht all zu wohl auf unseren Hüften fühlen, werden sich unsere kommenden Posts rund um das Thema leichte und gesunde Kost drehen. Hier ist sicherlich die ein oder andere Rezeptidee für Euch dabei. Dennoch finden wir, dass man auf Süßes nicht verzichten muss und sich hin und wieder auch einmal ein Stückchen Kuchen gönnen darf. Immerhin geht es auf unserem Blog um das Genießen und für uns gehören Kuchen, Kekse und Schokolade nun einmal dazu. Deshalb haben wir uns etwas Besonderes für Euch ausgedacht. Zwei Mal im Monat wird es auf unserem Blog einen Sweet-Sunday geben an welchem wir eines unserer Lieblingsnascherein mit Euch teilen. Bereits freitags werden wir einen kleinen Teaser mit einer Zutatenliste auf Instagram und Twitter veröffentlichen und Ihr könnt gerne mitraten, was es geben wird. Das Ergebnis mit dem dazugehörigen Rezept wird dann alle zwei Wochen jeweils am Sonntag veröffentlicht und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr unser Sweet-Sunday Rezept dann gerne direkt ausprobieren. Heute starten wir unseren ersten Sweet-Sunday mit einem leckeren winterlichen Käsekuchen mit Spekulatiusboden.

Cheesecake oder Käsekuchen?

Ich liebe Käsekuchen und neben Erdbeerkuchen (welches mein absoluter Lieblingskuchen ist) zählt dieser zu meinen Lieblingsnaschereien. Am liebsten mag ich ihn ganz klassisch mit Mürbteigboden und einer Quarkfüllung. Strenggenommen sind alle anderen Arten des Käsekuchens auch keine Käsekuchen im traditionellen Sinne und werden auch nicht ‘Käsekuchen’ genannt. Viele von Euch kennen bestimmt die amerikanische Variante des Käsekuchens, die entweder mit Frischkäse und Sahne (wie der New York Cheesecake) oder mit Frischkäse und saurer Sahne (American Cheesecake) zubereitet wird. Auch die Böden und die Zubereitungsart unterscheiden sich, denn die amerikanischen Cheesecakes werden entweder mit Graham Cracker (New York Cheesecake) oder mit Biskuit (American Cheesecake) sowie traditionell im Wasserbad gebacken. Demnach unterscheiden sich auch die Konsistenzen der jeweiligen Kuchen. Während die Masse des Käsekuchens eher kompakt und der Boden schön mürbe ist, hat die Masse des Cheesecakes eine cremige und eher gehaltvollere Konsistenz. Auch die Böden sind eher krümelig und crunchig. Ich persönlich bevorzuge die erste Variante des Käsekuchens, denn es erinnert mich an die leckeren Kuchen, die meine Mama und meine Oma immer zubereitet haben. Dennoch schmecken auch die amerikanischen Varianten sehr lecker, wenn auch ziemlich süß. Was ich aber ganz gerne mag ist der krümelige Keksboden. Warum also nicht das Beste aus beiden Varianten vereinen?

Käsekuchen meets Cheesecake – Die Zubereitung

Eines stand also fest. Für unseren ersten Sweet-Sunday wollte ich einen Käsekuchen backen, der schön kompakt und quarkig, dabei aber nicht zu süß schmeckt und aus einem leckeren, krümelig-crunchigen Boden besteht. Bei einem Blick in unseren Backzutatenschrank sprangen mir noch die letzten übriggebliebenen Spekulatius in die Hände. Auch einen letzten Rest Glühwein fand ich noch in unserem Kühlschrank. Deshalb beschloss ich, einen cross-over Käsekuchen zu backen und einen krümeligen Keksboden aus den Spekulatiusresten herzustellen, die Masse jedoch traditionell aus Quark zuzubereiten. Aus dem Glühweinrest stellte ich einen Guss her, der dann die Quarkmasse zieren sollte. Gesagt getan!

Die Zubereitung des Käsekuchens ist im Grunde ganz einfach. Ihr braucht lediglich eine Springform (ich habe eine Form mit 28cm Durchmesser verwendet), einen Mixer oder ein Nudelholz sowie einen Gefrierbeutel, um die Kekse fein krümelig zu bekommen und eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät. Passt bei der Keksmasse auf, dass die Krümel nicht zu groß, sondern schön feinbröselig sind. Dann lassen sie sich besser in der Springform verteilen. Ebenso könnt Ihr die Form vorher leicht einfetten, dann haften die Kekse leichter an der Form. Etwas Backpapier tut es aber genauso gut. Wenn Ihr vermeiden wollt, dass der Käsekuchen beim Backen einreißt, lasst den Ofen während des gesamten Backvorgangs geschlossen und schaltet ihn kurz vor Ende der Backzeit ab, öffnet den Ofen einen Spalt (Kochlöffel dazwischen klemmen) und lasst den Kuchen etwa 20 Minuten im Ofen ruhen. Anschließend vollständig abkühlen lassen und erst dann vorsichtig aus der Form lösen.

Habt Ihr nun auch Lust bekommen, unseren leckeren Sweet-Sunday Käsekuchen auszuprobieren? Vielleicht habt Ihr ja auch noch Keksreste in Euren Plätzchendosen und wollt diese aufbrauchen? Wir wünschen Euch jedenfalls gutes Gelingen und einen guten Appetit.

Habt einen schönen Sonntag!

PS: Solltet Ihr unsere Rezepte nachmachen und auf Instagram oder Twitter teilen wollen, würden wir uns freuen, wenn Ihr uns auf Euren Bildern verwendet und den Hashtag #foodandstoriessweetsunday verwendet. So können wir auch Eure Kreationen bewundern.

PPS: Solltet Ihr anschließend auf der Suche nach Möglichkeiten sein, den Kuchen wieder abzutrainieren, könntet Ihr hier vielleicht fündig werden.

Sweet Sunday: Beschwippster Käsekuchen mit Spekulatius

Gang: SweetsSchwierigkeit: Medium
Servings

1

Springform (28cm)
Prep time

30

Minuten
Cooking time

1

Stunde 
Total time

1

Stunde 

30

Minuten

Ingredients

  • 200g Spekulatius (alternativ Butterkekse oder andere Keksreste)

  • 50g Butter

  • 1kg Magerquark

  • 4 Eier

  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver

  • etwas Vanilleextrakt

  • 120g Zucker

  • 100ml Mandelmilch (Ihr könnt auch Kuhmilch verwenden)

  • etwas Abrieb einer Bio-Orange

  • 250ml Glühwein

  • 2 EL Zucker

  • 1 Pck. roter Tortenguss

Directions

  • Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Nun die Spekulatius bzw. die Kekse entweder in einem Mixer oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz fein zerkrümeln. Die Butter schmelzen und mit den Keksen vermengen.
  • Eine Springform leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Keks-Buttermischung mit den Händen auf den Boden der Springform drücken.
  • Nun die Quarkmasse zubereiten. Hierfür die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, den Frischkäse, die Milch, den Orangenabrieb und das Vanillepuddingpulver unterrühren und zuletzt die Milch hinzufügen. Sollte die Masse noch etwas fest sein, einfach etwas mehr Milch hinzufügen. Sollte sie bereits etwas flüssig sein, einfach etwas weniger Milch verwenden.
  • Nun die Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen und bei 180°C 60 Minuten backen. Nach 50 Minuten den Ofen ausschalten, die Ofentür mit einem Kochlöffel einen Spalt geöffnet lassen und alles abkühlen lassen.
  • Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  • Inzwischen den Guss zubereiten. Hierfür den Zucker und den Tortenguss vermengen, mit kaltem Glühwein glattrühren und zum Köcheln bringen. Heiß auf den Käsekuchen geben und abkühlen lassen.
  • Guten Appetit!

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