Winterliche Kürbissuppe

Winterzeit ist Suppenzeit und bei diesen momentan eisigen Temperaturen da draußen geht doch nichts über eine schön heiße, leckere Suppe, oder? Das dachten wir uns heute auch und haben uns für eine cremige Kürbissuppe entschieden. Zu Jan-Eriks Lieblingssuppen zählt die ‘Partysuppe’ – eine Suppe, die nach Originalrezept mit Schmelzkäse, Hackfleisch, Lauch und Mais zubereitet wird. Da Jan-Erik aber ja bekanntlich kein Milcheiweiß verträgt, wird der Schmelzkäse bei uns durch Ziegenkäse ersetzt. Jan-Erik liebt diese Suppe. Für mich dagegen ist das nichts, denn ich mag Suppen am liebsten, wenn sie püriert sind. Hierbei brauche ich auch nicht unbedingt eine (fleischige) Einlage. Ein leckeres Stück Brot oder ein paar geröstete Kerne reichen mir hier vollkommen. Da es im letzten Herbst bei uns relativ selten Kürbissuppe gab – eigentlich könnte ich mit Beginn der Kürbiszeit wöchentlich Kürbissuppe essen – entschieden wir uns heute dazu, wieder einmal eine schön cremige Kürbissuppe zu kochen.

Wie bereitet man eine leckere Kürbissuppe zu?

Für die Zubereitung einer Kürbissuppe gibt es viele verschiedene Varianten. Geschmack sowie Konsistenz der Suppe unterscheiden sich je nach Zutaten und Zubereitungsart. Erst einmal kommt es auf die Wahl des Kürbisses an. Wir mögen am liebsten Hokkaidokürbis, denn dieser hat ein schön süßlich, nussiges Aroma und ist in der Zubereitung relativ leicht zu handhaben. Man muss ihn nicht schälen und er gart ziemlich schnell. Der Geschmack der Suppe wird weiterhin durch die Art des Garens beeinflusst. Hierbei kann man den Kürbis in einem Topf im Wasserbad kochen. Oder aber man gibt ihn auf ein Backblech in den Ofen, röstet ihn und kocht ihn anschließend mit etwas Wasser auf, um ihn letztlich zu pürieren. Wir mögen die zweite Variante sehr gerne, denn dadurch kommt das Aroma des Kürbisses schön heraus und die Suppe schmeckt intensiver.

Welche Zutaten braucht es für eine leckere Kürbissuppe?

Der Geschmack und auch die Konsistenz der Suppe werden letztlich durch die zusätzlichen Zutaten beeinflusst, die neben dem Kürbis in der Suppe mitgekocht werden. Passend und auch klassisch für eine Kürbissuppe sind beispielsweise Karotten, Ingwer und Äpfel. Letztere verleihen der Suppe eine leichte Süße, während Ingwer für eine angenehme Schärfe sorgt, die gut zu Hokkaido-Kürbis passt. Viele geben nach dem Pürieren zusätzlich noch etwas Sahne hinzu, um die Suppe cremiger zu machen. Das muss für mich nicht unbedingt sein, denn ich mag Sahne nicht so gerne und finde, dass die Suppe auch ohne Sahne schön cremig wird. Sehr lecker schmeckt dagegen etwas Kokosmilch. Diese verleiht der Suppe ein leicht exotisches Aroma. Abgeschmeckt wird die Suppe bei uns nur mit etwas Gemüsebrühe, Pfeffer, Salz, einer Prise Zimt und etwas Chili.

Habt Ihr nun auch Lust bekommen, unsere Kürbissuppe nachzukochen? Was ist Eure Lieblingssuppe? Wir wünschen Euch einen guten Appetit.

Winterliche Kürbissuppe

Course: MainDifficulty: Easy
Servings

4

servings
Prep time

15

minutes
Cooking time

15

minutes
Total time

30

minutes

Ingredients

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis

  • 2 Karotten

  • 1 kleiner Apfel

  • 1/2 Gemüsezwiebel

  • 400 ml Gemüsebrühe

  • Pfeffer

  • Salz

  • etwas Zimt

  • etwas Chili

  • optional: 150 ml Kokosmilch

Directions

  • Den Kürbis waschen, oben und unten jeweils die Enden abschneiden und mit einem großen Messer halbieren. Die Kerne entfernen und die Kürbishälften bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten rösten.
  • ährenddessen die Zwiebel in Würfel schneiden und in einem großen Topf in etwas Öl scharf anbraten. Die Karotten und den Apfel klein schneiden und zu den Zwiebeln geben. Mit Gemüsebrühe ablöschen und garen lassen.
  • Anschließend den Kürbis aus dem Ofen nehmen, in kleine Würfel schneiden und für ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  • Alles Pürieren und mit Pfeffer, Salz, Zimt und Chili abschmecken.
  • Wer mag, kann nun etwas Kokosmilch hinzufügen.

Notes

  • Die Suppe lässt sich super mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen toppen.

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